Wednesday, October 11, 2006
Umgezogen...
Hab mir in den letzten Tagen mal ein bisschen Muehe gemacht und meinen Blog migriert: liegt jetzt komplett auf www.coschrei.de. Laeuft jetzt (voellig unabhaengig von Blogger) mit Wordpress. Die meisten Fehler auf der Seite sollten daher erstmal ausgemerzt sein und da Wordpress maechtiger als Blogger ist, werden auch von Zeit zu Zeit neue Plugins installiert.
Dh Blog gucken gibts jetzt nicht mehr auf Blogspot, sondern auf www.coschrei.de/blog!
Der Blogspot-Account wird noch nen moment bestehn bleiben, aber irgendwann werd ich den auch canceln... veraltete Sachen muessen ja nicht doppelt und dreifach im Netz sein ;-)
Dh Blog gucken gibts jetzt nicht mehr auf Blogspot, sondern auf www.coschrei.de/blog!
Der Blogspot-Account wird noch nen moment bestehn bleiben, aber irgendwann werd ich den auch canceln... veraltete Sachen muessen ja nicht doppelt und dreifach im Netz sein ;-)
Friday, October 06, 2006
Erlebt: Gondry's neuesten Streich: "The Science of Sleep"
War gestern im Kino, wollte mich eigentlich mit Lani, nem Kumpel aus meiner Sprachphilosophie-Vorlesung treffen, im, so weit ich es absehen kann, einzigen alternativeren Kino Honolulus. Heisst "Varsity" und spielt keine Blockbuster. Dafuer aber ordentliche Filme!
So auch der Film gestern: Michel Gondry's neuster Streich, diesmal komplett allein unterwegs, als Regisseur und Drehbuchautor. Titel des Films "Science of Sleep", in deutschen Kinos unterwegs als "Anleitung zum Traeumen" - seltsam-harmloser-nichts-sagender Titel, das gleiche Problem wie bei Gondry's bekanntesten Werk "Eternal Sunshine of the spotless Mind", der als "Vergiss mein nicht" nach Dtl kam.
Ohne die Geschichte erzaehlen zu wollen, kurz nen paar Zeilen zur Hauptfigur: die ist Stephane, der eigentlich in Mexiko lebt, aber von seiner Mutter wieder in sein Geburtsland, nach Frankreich "gelockt" wird. Stephane ist echt ne tolle Figur: er ist nen notorischer Schlafwandler und Verrueckt-und-viel-Traeumer, auch Tagtraeumer, der oft nicht zwischen Traum und Realitaet unterscheiden kann. Fast logisch erscheint daher, dass er mit seiner bluehenden Phantasie Kuenstler wird, mit normalen Mensch mit Job hat er ja eher Probleme, die Konzentration versagt, er ist verwirrt, hektisch, luegt viel, baut sich irgendwie seine eigene Welt inklusive seiner selbst. Im Film klasse eingebaut, scheint man durch die Augen Stephane's die Welt zu sehen: was Realitaet ist scheint ab einem bestimmten Punkt nur noch ueber Ad-hoch-Hypothesen greifbar.
Trotz (oder auch gerade wegen) all der Stolpersteine auf seinem Weg, scheint er ne spannende Person geworden zu sein, mit vielen Facetten, kein Stereotyp, sehr individuell, er muss sich in seiner verworrenen Welt ohne wirkliche Realitaet immer wieder suchen und finden.
Und das ist es auch was mir den Film so spannend macht. Er verlangt von einem, sich mal wieder zu suchen, den Versuch sich zu finden, an sich rumzubauen; und das nicht nur in Extremsituationen, sondern im Alltag, quasi immer. Also nicht stundenlang (wie es mir - und vielen anderen - so oft passiert) im Internet auf den immer gleichen Seiten rumzusurfen und sich den taeglich Brain-Fuck bei Nachricht und Witz im Netz zu holen, voellig ausser sich stehend einfach bloss zu reagieren, auf Umgebung.
Entsprechend gedankenversunken bin ich nach dem Film dann wieder in die Realitaet eingetaucht - ohne das sich viel um mich herum veraendert hatte. Schwierig das Bewusstsein fuer so was aufrecht zuerhalten, gegen die eigene Stumpfsinnigkeit zu revolutionieren, gerade wo es mir doch meistens scheint, dass meine Welt eigentlich keinen Raum dafuer hat, fuer andere, schnellere Sachen ausgelegt ist.
Gut, neben dem Brocken an "zutiefst-in-die-Persoenlichkeit-des-Zuschauers-einschneidenden" Elemeten ist der Film einfach nur gut gemacht, hat tolle Schauspieler, sehr "Kunst"-Massenkino, gespickt mit vielen Elemente, die auf die Gesichter von Studenten der Kognitionswissenschaft immer wieder kleine Smilies zaubern sollten.
Hier noch der Trailer:
Finde zwar, dass der Trailer den Film zu sehr auf die Liebesgeschichte reduziert; was der Trailer aber doch richtiger Weise zulaesst, ist das Gondry mal wieder nen paar nette Bilder auf die Leinwand gezaubert hat.
So auch der Film gestern: Michel Gondry's neuster Streich, diesmal komplett allein unterwegs, als Regisseur und Drehbuchautor. Titel des Films "Science of Sleep", in deutschen Kinos unterwegs als "Anleitung zum Traeumen" - seltsam-harmloser-nichts-sagender Titel, das gleiche Problem wie bei Gondry's bekanntesten Werk "Eternal Sunshine of the spotless Mind", der als "Vergiss mein nicht" nach Dtl kam.
Ohne die Geschichte erzaehlen zu wollen, kurz nen paar Zeilen zur Hauptfigur: die ist Stephane, der eigentlich in Mexiko lebt, aber von seiner Mutter wieder in sein Geburtsland, nach Frankreich "gelockt" wird. Stephane ist echt ne tolle Figur: er ist nen notorischer Schlafwandler und Verrueckt-und-viel-Traeumer, auch Tagtraeumer, der oft nicht zwischen Traum und Realitaet unterscheiden kann. Fast logisch erscheint daher, dass er mit seiner bluehenden Phantasie Kuenstler wird, mit normalen Mensch mit Job hat er ja eher Probleme, die Konzentration versagt, er ist verwirrt, hektisch, luegt viel, baut sich irgendwie seine eigene Welt inklusive seiner selbst. Im Film klasse eingebaut, scheint man durch die Augen Stephane's die Welt zu sehen: was Realitaet ist scheint ab einem bestimmten Punkt nur noch ueber Ad-hoch-Hypothesen greifbar.
Trotz (oder auch gerade wegen) all der Stolpersteine auf seinem Weg, scheint er ne spannende Person geworden zu sein, mit vielen Facetten, kein Stereotyp, sehr individuell, er muss sich in seiner verworrenen Welt ohne wirkliche Realitaet immer wieder suchen und finden.
Und das ist es auch was mir den Film so spannend macht. Er verlangt von einem, sich mal wieder zu suchen, den Versuch sich zu finden, an sich rumzubauen; und das nicht nur in Extremsituationen, sondern im Alltag, quasi immer. Also nicht stundenlang (wie es mir - und vielen anderen - so oft passiert) im Internet auf den immer gleichen Seiten rumzusurfen und sich den taeglich Brain-Fuck bei Nachricht und Witz im Netz zu holen, voellig ausser sich stehend einfach bloss zu reagieren, auf Umgebung.
Entsprechend gedankenversunken bin ich nach dem Film dann wieder in die Realitaet eingetaucht - ohne das sich viel um mich herum veraendert hatte. Schwierig das Bewusstsein fuer so was aufrecht zuerhalten, gegen die eigene Stumpfsinnigkeit zu revolutionieren, gerade wo es mir doch meistens scheint, dass meine Welt eigentlich keinen Raum dafuer hat, fuer andere, schnellere Sachen ausgelegt ist.
Gut, neben dem Brocken an "zutiefst-in-die-Persoenlichkeit-des-Zuschauers-einschneidenden" Elemeten ist der Film einfach nur gut gemacht, hat tolle Schauspieler, sehr "Kunst"-Massenkino, gespickt mit vielen Elemente, die auf die Gesichter von Studenten der Kognitionswissenschaft immer wieder kleine Smilies zaubern sollten.
Hier noch der Trailer:
Finde zwar, dass der Trailer den Film zu sehr auf die Liebesgeschichte reduziert; was der Trailer aber doch richtiger Weise zulaesst, ist das Gondry mal wieder nen paar nette Bilder auf die Leinwand gezaubert hat.
Future comes, soon...
Wird mal wieder Zeit, was zu schreiben - die ersten haben sich schon beschwert! Naja, jetzt hab ich eben den Salat, weiss wieder nicht, wo ich anfangen soll.
Vielleicht mit der Zukunft, das uebliche Erzaehlschema auf den Kopf gestellt? Sollte sich in meinem Fall sogar lohnen, die Zukunft hier verspricht naemlich viel Gutes. Es kommen nen paar echte Highlights auf mich zu. So zum Beispiel ein Trip nach Big Island, oder auch schlicht und einfach "Hawaii", zur groessten Insel im Staate Hawaii, so gross, dass alle restlichen Insel locker in ihr Platz haetten, die wahre Geburtsstaette Hawaiis ;-). Dort kommt naemlich die hawaiische Kultur eigentlich her, dort wurde der Sagen umwobene Kamehameha I. im Jahre 1758 geboren, der spater als erster Koenig eines vereinigten Koenigreiches Hawaii auf sich aufmerksam machen sollte und die Kultur seiner Sippe bis in die kleinsten Winkel der immer gruenen und wohl temperierten Inseln hineinexportieren sollte. Es gibt auf Big Island so einiges zu sehen. Fuenf Vulkane, wovon einer gelegentlich (Mauna Loa) und der andere (Kilauea) schon seit 25 Jahren bestaendig aktiv ist! Dort soll es 80% aller Vegetationszonen geben und einige der schoensten Wasserfaelle ueberhaupt. Kurzum: viele verheissungsvolle Erfahrungen, die erlebt werden muessen, auf die ich mich (und alle Freunde mit denen ich den Trip mache) schon sehr freue. Werd natuerlich viele schoene Bilder machen!
Ausserdem laueft die Vorbereitung auf das Experiment an, dass ich mit Torsten und Chris durchfuehren werden. So weit sieht alles vielversprechend aus: wir beziehen uns auf ein paar Studien von anderen Wissenschaftler in einem Gebiet, in dem es noch ordentlich zu forschen gibt, arbeiten mit einem aussagekraeftigen Paradigma und koennen berechtigterweise darauf hoffen, nen ordentlichen Beitrag in der entsprechenden "Scientific Community" zu leisten. Es soll sich um einen Beitrag zur Klaerung der Frage handeln, mit wie viel "Wissen" ueber Sprache der Mensch geboren wird, mit keinem und alles wird gelernt oder doch eher mit sehr vielem, wobei nur wenig gelernt werden muesste. Es steht zwar noch viel Arbeit aus, aber die Aussichten sind doch sehr motivierend!
Und dann hab ich noch die glanzvolle Aussicht bald wieder surfen zu koennen, auf nem neuen Surfboard. Hab meins naemlich gerade verkauft. Werd mir also in den kommenden Tagen endlich nen kleineres, leichter-lenkbares besorgen. Hab schon nen Shop ausfindig gemacht, wo ichs fuern guten Preis bekommen wuerde... und dann gehts endlich wieder los - hab ja wegen nem kleinen AirConditioning-Husten und ner Surfer-Rippenprellung nen paar Wochen aussetzen muessen. Ja, kaum waren die Wellen mal groesser, hab ich mich gleich mal verletzt! Das war vor ca 3 Wochen, als die Wellen in Waikiki gross waren, bis zu 3 Meter - ja, ja, hab auch schon meine ersten groesseren Wellen hier nehmen koennen.
Mh... ich glaube, ich schreib jetzt einfach mal nichts mehr zu den letzten Wochen, waere eh zu viel, moechte ich ja auch niemandem zumuten. Ich nutze lieber die Situation aus, um mir ganz glaubwuerdig der Zukunft zugewand vorzunehmen jetzt immer mal wieder nen Kommentar zu Sachen, die mir so wiederfahren, einzustreuen! Heute Abend zB: Geburtstag von einem unserer Neuseelaender, Connal (nein, nicht Cornell), wenn der spricht verstehen sogar Muttersprachler kein Wort. Der kriegt ne ordentlich grosse Flasche "Jim Bean" geschenkt - sollte passen, schliesslich sagt man ja ueber Neuseelaender, dass die noch trinkfester als Deutsche waeren!
In diesem Sinne:
"Cheers!"
Vielleicht mit der Zukunft, das uebliche Erzaehlschema auf den Kopf gestellt? Sollte sich in meinem Fall sogar lohnen, die Zukunft hier verspricht naemlich viel Gutes. Es kommen nen paar echte Highlights auf mich zu. So zum Beispiel ein Trip nach Big Island, oder auch schlicht und einfach "Hawaii", zur groessten Insel im Staate Hawaii, so gross, dass alle restlichen Insel locker in ihr Platz haetten, die wahre Geburtsstaette Hawaiis ;-). Dort kommt naemlich die hawaiische Kultur eigentlich her, dort wurde der Sagen umwobene Kamehameha I. im Jahre 1758 geboren, der spater als erster Koenig eines vereinigten Koenigreiches Hawaii auf sich aufmerksam machen sollte und die Kultur seiner Sippe bis in die kleinsten Winkel der immer gruenen und wohl temperierten Inseln hineinexportieren sollte. Es gibt auf Big Island so einiges zu sehen. Fuenf Vulkane, wovon einer gelegentlich (Mauna Loa) und der andere (Kilauea) schon seit 25 Jahren bestaendig aktiv ist! Dort soll es 80% aller Vegetationszonen geben und einige der schoensten Wasserfaelle ueberhaupt. Kurzum: viele verheissungsvolle Erfahrungen, die erlebt werden muessen, auf die ich mich (und alle Freunde mit denen ich den Trip mache) schon sehr freue. Werd natuerlich viele schoene Bilder machen!
Ausserdem laueft die Vorbereitung auf das Experiment an, dass ich mit Torsten und Chris durchfuehren werden. So weit sieht alles vielversprechend aus: wir beziehen uns auf ein paar Studien von anderen Wissenschaftler in einem Gebiet, in dem es noch ordentlich zu forschen gibt, arbeiten mit einem aussagekraeftigen Paradigma und koennen berechtigterweise darauf hoffen, nen ordentlichen Beitrag in der entsprechenden "Scientific Community" zu leisten. Es soll sich um einen Beitrag zur Klaerung der Frage handeln, mit wie viel "Wissen" ueber Sprache der Mensch geboren wird, mit keinem und alles wird gelernt oder doch eher mit sehr vielem, wobei nur wenig gelernt werden muesste. Es steht zwar noch viel Arbeit aus, aber die Aussichten sind doch sehr motivierend!
Und dann hab ich noch die glanzvolle Aussicht bald wieder surfen zu koennen, auf nem neuen Surfboard. Hab meins naemlich gerade verkauft. Werd mir also in den kommenden Tagen endlich nen kleineres, leichter-lenkbares besorgen. Hab schon nen Shop ausfindig gemacht, wo ichs fuern guten Preis bekommen wuerde... und dann gehts endlich wieder los - hab ja wegen nem kleinen AirConditioning-Husten und ner Surfer-Rippenprellung nen paar Wochen aussetzen muessen. Ja, kaum waren die Wellen mal groesser, hab ich mich gleich mal verletzt! Das war vor ca 3 Wochen, als die Wellen in Waikiki gross waren, bis zu 3 Meter - ja, ja, hab auch schon meine ersten groesseren Wellen hier nehmen koennen.
Mh... ich glaube, ich schreib jetzt einfach mal nichts mehr zu den letzten Wochen, waere eh zu viel, moechte ich ja auch niemandem zumuten. Ich nutze lieber die Situation aus, um mir ganz glaubwuerdig der Zukunft zugewand vorzunehmen jetzt immer mal wieder nen Kommentar zu Sachen, die mir so wiederfahren, einzustreuen! Heute Abend zB: Geburtstag von einem unserer Neuseelaender, Connal (nein, nicht Cornell), wenn der spricht verstehen sogar Muttersprachler kein Wort. Der kriegt ne ordentlich grosse Flasche "Jim Bean" geschenkt - sollte passen, schliesslich sagt man ja ueber Neuseelaender, dass die noch trinkfester als Deutsche waeren!
In diesem Sinne:
"Cheers!"
Wednesday, August 30, 2006
Kleiner Lagebericht
Es ist jetzt schon ein laengere Zeit her seit dem ich mich das letzte mal aus Honolulu gemeldet habe und da die Zeit hier zwar 12 Stunden hinterherhinkt, aber laengst nicht langsamer als irgendwo in der Welt vergeht, ist hier auch so einiges passiert, was es sich zu berichten lohnt. Im meinem letzten Eintrag habe ich noch davon geschrieben, dass wir aus dem Hostel aus- und in unser neues Apartment einziehen werden. Puh, das wirklich schon ewig her, so kommt es mir jedenfalls vor. Immerhin wohnen wir nun mehr schon fast 2 Wochen hier in 2280 Kuhio Ave, Apartment #781 inmitten von Waikiki in einem 16-stoeckigen Hochhaus, das rappelvoll mit Studenten ist. So auch unser ueberaus nettes 3-Mann-Zimmer mit Kueche, Bad und Balkon: ich wohne hier gemeinsam mit Torsten und unserem (etwas unverhofften, aber willkommenen) Zimmergenossen namens "Wei-Ting", einem ebenfalls uerbaus netten Taiwanesen, der mit uns die University of Hawai'i (kurz UH) besucht. Ja, das Leben hier im Haus ist schon ganz angenehm. Durch die Wohnsitutation eines "shared-rooms" fuehle ich mich natuerlich oft an meine Zeit im guten, alten Sankt Afra erinnert. Obwohl jedoch so einiges anders ist als es damals war. So ist bspw. das soziale Leben im Haus um einiges langsamer und privater, was manchmal schon ein wenig schade, aber zu anderen Zeiten auch sehr angenehm sein kann, meistens aber - egal wie es ist - voellig in Ordnung geht, da die die Moeglichkeiten sich hier in Honolulu zu beschaeftigen sehr umfangreich sind. So ist die interessanteste Beschaeftigung nach wie vor das Surfen! Wer 4 Minuten vom Strand entfernt wohnt, der kann nun mal jeden Tag (wenn nicht gerade Uni ist) zwei Mal surfen gehen. Aber mal abgesehen vom andauernden Surfen, haben wir unsere Ortskundigkeit, oder besser gesagt, Inselkundigkeit, wieder einmal stark verbessern koennen. Letztes Wochenende haben wir naemlich mit ein paar Leuten, die wir hier so kennengelernt haben, und 2 Maedels von der Baptisten-Kirchen eine Tour mit dem Gemeinde-Van (oder so aehnlich) ueber die Insel gemacht und uns einige der Hot Spots Oahus anschauen koennen (nen bisschen was kann auch auf meinem Flickr-Account sehen). Am meisten hats mir dabei der North Shore von Oahu angetan. Das ist der Flecken von Oahu, wo man im Winter die groessten(-surfbaren) Wellen von Hawai'i, der Welt oder gar unserer Galaxie finden kann, was allerdings nicht allzu viel mit meinem durch den Trip gesteigerten Interesse fuer die Gegend zu tun hat: im Sommer ist der North Shore platt wie ne Flunder! Viel mehr ist es bspw. die "gechillte" Stimmung des Ortes Haleiwa, die mich an das kleine Dorf Tafraoute im Anti-Atlas erinnert hat und meines Erachtens nach viel besser nach Hawai'i passt als das grossstaedtisch-hektische Honolulu. Zum Studieren allerdings ist Waikiki, Honolulu deutlich besser geeignet als die gechillten Nester im Norden. Man findet hier einfach alles in seiner Naehe: Einkauf, Uni, Strand, Party ist hier (zumindest mit Fahrrad) in Schlagdistanz. Und das ist ja auch wichtig schliesslich hat das richtige Leben hier letzt Woche bereits begonnen. Am letzten Dienstag hatten wir naemlich endlich unseren ersten Tag an der Uni, deren Campus uns obwohl noch keine Kurse gehabt, durch etliche Besuche organisatorischer Natur schon sehr bekannt war. Ja, auch das Studieren ist hier sehr angenehm. Gerade dann, wenn man eigentlich bloss Dienstag und Donnerstag (zwar den ganzen Tag) an der Uni sein muss, dafuer aber die restlichen Tagen frei zur vergnueglichen Verfuegung hat. Naja, fast frei. Die Kurse hier scheinen zwar bisher sehr interessant, aber nicht besonders anspruchsvoll zu sein, die Hausaufgaben haben es dafuer aber in sich. Es scheint absehbar, dass wir pro Woche ca 80 Seiten irgendwas lesen sollen. Aber das soll uns mal hier nicht das Leben verbittern, es bleibt naemlich immer noch ausreichend Zeit, um das Leben in (fast) vollen Zuegen zu geniessen - na jedenfalls in deutlich groessen als noch in Osna.
Soweit auch erstmal mein "Kleiner Lagebericht". Fuer Anschauungsmaterial, einfach mal oben auf "photo" klicken, und ansonsten warten bis die naechsten Zeilen "geschreibert" werden.
Soweit auch erstmal mein "Kleiner Lagebericht". Fuer Anschauungsmaterial, einfach mal oben auf "photo" klicken, und ansonsten warten bis die naechsten Zeilen "geschreibert" werden.
Friday, August 18, 2006
Nun auch ein paar Fotos ;-)
Ich hab gerade mal ein paar Fotos aus den ersten paar Tagen in Honolulu auf meinen Flickr-Account geladen! Es sind erstmal nur ein paar, da das hochladen immer ne ganze Weile dauert und wir ohnehin noch nicht allzu viele gemacht haben - meistens waren wir bisher entweder in der Uni oder surfen! Am Wochenende werden aber noch ein paar mehr kommen, da wir dann endlich in unser Apartment ziehen werden, endlich auch noch das letzte bisschen Stress verschwinden wird und ich endlich mal alle (interessanten) Fotos ganz in Ruhe hochladen kann!
Ach, uebrigens hier mal ein Google Earth Screenshot von dem Haus, in dem wir wohnen werden. Es ist das Haus große Haus neben der Markierung "My Apartment" - in unmittelbarer Naehe von Waikiki Beach, dem Channel und Diamond Head.

Ach, uebrigens hier mal ein Google Earth Screenshot von dem Haus, in dem wir wohnen werden. Es ist das Haus große Haus neben der Markierung "My Apartment" - in unmittelbarer Naehe von Waikiki Beach, dem Channel und Diamond Head.

Monday, August 14, 2006
Aloha - die ersten Tage in Honlulu sind rum!
Geschafft - die ersten vier Tage in neuer Heimat sind also absolviert, quasi Vergangenheit, auch wenn deren Eindruecke in der Gegenwart noch stark nachwirken. Wie stark die Eindruecke tatsaechlich sind, laesst sich ganz leicht feststellen: Dieser Eintrag ist mein mittlerweile dritter Versuch ein paar Zeilen ueber die bereits vergangenen Tage in -=Honolulu, Oahu, Hawai'i=- zu Papiere zu bringen (gut, das mit dem Papier stimmt so nicht ganz ;-)). Meistens sind meine schreiberischen Machenschaften entweder daran gescheitert, dass ich (1) bei all den vielen Sachen, die ich hier so gemacht habe, keine Zeit gefunden habe (wir sind echt die ganze Zeit auf Achse, mit echt wenig Schlaf) nen ordentlichen ersten Eintrag zu machen oder (2) mich nicht entscheiden konnte, was ich eigentlich erwaehnen moechte.
Das ist ja alles schoen und gut, aber ein erster (bekanntlich ja der schwerste) Eintrag muss jetzt her! Daher werd ich jetzt erstmal nur ganz kurz und knapp die Eckpfeiler meiner ersten Tage im ueberaus-sonnigen-an-manchen-Orten-sogar-regnerischen Honolulu skizzieren. So viel sei aber vorweg, Oahu ist eine wirklich tolle Insel und mir geht es hier wirklich gut!
Jetzt schon stellt sich ganz klar heraus, was die naechsten ca 140 Tage meines Leben beherrschen wird. Das ist zum einen natuerlich mein Studium an der University of Hawai'i und zum anderen aber auch das Surfen. Fuer beides scheinen die Weichen bereits nach 3 Tagen Stress mit viel Rumgefahrerei und Organisation weitesgehend gestellt zu sein! Das ist gut (!!!) und aeussert sich zum Beispiel dadurch, dass ich Grunde bloss noch Studiengebuehren zu zahlen habe - bin registriert, Kurse sind gewaehlt etc - und ich ausserdem gestern bereits -=mein-eigenes=- Surfboard erstehen konnte. Unterstuetzt wird das ganze noch durch ein grosses Zimmer, das ich mir mit Torsten teilen werde, aber eigentlich fuer 3 Mann gedacht ist, und uns zu guten Konditionen (relativ, schliesslich ist hier alles sau-teuer) unnoetig-viel Luxus bieten wird und obendrein noch eine top Location hat: mitten in Waikiki, gerade mal zwei Blocks von Waikiki Beach entfernt und zum Campus 15 Minuten mit dem Fahrrad.
Da wir in den ersten Tagen also sehr fleissig waren, haben wir bis zum Semesterbeginn (21. August) noch nen bisschen Ferien - also genuegend Zeit, um die Ortskenntnis, die wegen der vielen Rumgefahrerei ohnehin nicht mal mehr so uebel ist, ein bisschen aufzubessern, die Grundlagen des Surfen (genauer gesagt, des Wellenreitens) zu erlernen und ganz "gechillt" die Insel mit unseren Fahrraedern zu erkunden; kurz gesagt, den "Spirit of Aloha" zu leben!
Ja, ja, das Leben hier hat schon seine Vorzuege. In machen Momenten aber glaenzt das Gold dann doch nicht ganz so stark. Das sind so Momente in denen ich registriere, dass das Leben hier doch ziemlich kostspielig ist, ich feststelle, dass viele Leute hier damit gar nicht so gut klarkommen, also trotz des "Spirit of Aloha" wirklich jeden Groschen umdrehen muessen, oder ich einfach nur Sehnsucht nach Deutschland, Familie und Crisi hab.
Gut, am Ende werd ich wohl ein "grosser Junge" sein muessen, die kleinen Probleme meistern und mein bestes geben, hier ne gute Zeit zu haben... wird bestimmt nicht allzu schwer sein!
In der naechsten Zeit werd ich dann auch bald mal Bilder hochladen, entweder mit in den Blog rein oder auf Flickr (kann man ueber den Link "photo" in der Navigation von www.coschrei.de erreichen). Da wirds so einiges an Wasser, Umgebung und Surfboard zu sehen geben ;-)
Das ist ja alles schoen und gut, aber ein erster (bekanntlich ja der schwerste) Eintrag muss jetzt her! Daher werd ich jetzt erstmal nur ganz kurz und knapp die Eckpfeiler meiner ersten Tage im ueberaus-sonnigen-an-manchen-Orten-sogar-regnerischen Honolulu skizzieren. So viel sei aber vorweg, Oahu ist eine wirklich tolle Insel und mir geht es hier wirklich gut!
Jetzt schon stellt sich ganz klar heraus, was die naechsten ca 140 Tage meines Leben beherrschen wird. Das ist zum einen natuerlich mein Studium an der University of Hawai'i und zum anderen aber auch das Surfen. Fuer beides scheinen die Weichen bereits nach 3 Tagen Stress mit viel Rumgefahrerei und Organisation weitesgehend gestellt zu sein! Das ist gut (!!!) und aeussert sich zum Beispiel dadurch, dass ich Grunde bloss noch Studiengebuehren zu zahlen habe - bin registriert, Kurse sind gewaehlt etc - und ich ausserdem gestern bereits -=mein-eigenes=- Surfboard erstehen konnte. Unterstuetzt wird das ganze noch durch ein grosses Zimmer, das ich mir mit Torsten teilen werde, aber eigentlich fuer 3 Mann gedacht ist, und uns zu guten Konditionen (relativ, schliesslich ist hier alles sau-teuer) unnoetig-viel Luxus bieten wird und obendrein noch eine top Location hat: mitten in Waikiki, gerade mal zwei Blocks von Waikiki Beach entfernt und zum Campus 15 Minuten mit dem Fahrrad.
Da wir in den ersten Tagen also sehr fleissig waren, haben wir bis zum Semesterbeginn (21. August) noch nen bisschen Ferien - also genuegend Zeit, um die Ortskenntnis, die wegen der vielen Rumgefahrerei ohnehin nicht mal mehr so uebel ist, ein bisschen aufzubessern, die Grundlagen des Surfen (genauer gesagt, des Wellenreitens) zu erlernen und ganz "gechillt" die Insel mit unseren Fahrraedern zu erkunden; kurz gesagt, den "Spirit of Aloha" zu leben!
Ja, ja, das Leben hier hat schon seine Vorzuege. In machen Momenten aber glaenzt das Gold dann doch nicht ganz so stark. Das sind so Momente in denen ich registriere, dass das Leben hier doch ziemlich kostspielig ist, ich feststelle, dass viele Leute hier damit gar nicht so gut klarkommen, also trotz des "Spirit of Aloha" wirklich jeden Groschen umdrehen muessen, oder ich einfach nur Sehnsucht nach Deutschland, Familie und Crisi hab.
Gut, am Ende werd ich wohl ein "grosser Junge" sein muessen, die kleinen Probleme meistern und mein bestes geben, hier ne gute Zeit zu haben... wird bestimmt nicht allzu schwer sein!
In der naechsten Zeit werd ich dann auch bald mal Bilder hochladen, entweder mit in den Blog rein oder auf Flickr (kann man ueber den Link "photo" in der Navigation von www.coschrei.de erreichen). Da wirds so einiges an Wasser, Umgebung und Surfboard zu sehen geben ;-)
Tuesday, August 01, 2006
Schande ueber mich (und den MS IE)
Mal eben Dampf ablassen:
Da ham wirs wieder! Da nimmt man sich mal nur eins/zwei Naechtchen Zeit fuer das aktuelle Design dieser Seite und denkt auch noch - so blauaeugig wie man eben ist - dass man diesmal ja wirklich schnell alles hinbekommen hat. Es kam sogar leichte Zufriedenheit auf. Aber, nix is...
Nun ja, zum Glueck hat mich der gute, alte Internet Explorer wieder zurueck auf den Boden der Tatsachen geholt. Dummerweise projeziert, wie manch einer sicher schon bemerkt haben wird, der IE mal wieder seltsam Dinge auf den Mattscheiben dieser Welt.
Ich werde mich also die Tage mal ranmachen die Sachen zu fixen.
Da ham wirs wieder! Da nimmt man sich mal nur eins/zwei Naechtchen Zeit fuer das aktuelle Design dieser Seite und denkt auch noch - so blauaeugig wie man eben ist - dass man diesmal ja wirklich schnell alles hinbekommen hat. Es kam sogar leichte Zufriedenheit auf. Aber, nix is...
Nun ja, zum Glueck hat mich der gute, alte Internet Explorer wieder zurueck auf den Boden der Tatsachen geholt. Dummerweise projeziert, wie manch einer sicher schon bemerkt haben wird, der IE mal wieder seltsam Dinge auf den Mattscheiben dieser Welt.
Ich werde mich also die Tage mal ranmachen die Sachen zu fixen.
Sunday, July 23, 2006
Tiger - Das Herz vom Kiez
Wie gut, dass es das Internet gibt, mit all seinen schier unendlich-scheinenden Moeglichkeiten der Unterhaltung oder - meinstens auch damit gleichbedeutend - staendigen Ablenkung.
In diesem Fall: Geschichten, die das Leben in Berlin-Kreuzberg jeden Tag wieder aufs Neue schreibt (in Echt und in Farbe)! Der absolute Knaller fuer alle die, die die volle Droehnung Kreuzberger-Realitaet mal so richtig auskosten wollen. Tiger - das Herz von Kiez - erklaert sich und seine (Ueber-)Lebensphilosophie. Bisher gibt es 14 Filmchen zu bestaunen, in denen Tiger sein Leben als Deutsch-Tuerke inmitten Berlins grosser tuerkischen Enklave skizziert und dabei ziemlich oft, ob aus Versehen oder auch nicht, wirkliche Knaller landet!
Also schaut rein! Ich finds echt gut, weil es ne nette Abart von Reality-TV ist, und ausserdem noch mal wieder nen nettes Stueck Heimat.
In diesem Fall: Geschichten, die das Leben in Berlin-Kreuzberg jeden Tag wieder aufs Neue schreibt (in Echt und in Farbe)! Der absolute Knaller fuer alle die, die die volle Droehnung Kreuzberger-Realitaet mal so richtig auskosten wollen. Tiger - das Herz von Kiez - erklaert sich und seine (Ueber-)Lebensphilosophie. Bisher gibt es 14 Filmchen zu bestaunen, in denen Tiger sein Leben als Deutsch-Tuerke inmitten Berlins grosser tuerkischen Enklave skizziert und dabei ziemlich oft, ob aus Versehen oder auch nicht, wirkliche Knaller landet!
Also schaut rein! Ich finds echt gut, weil es ne nette Abart von Reality-TV ist, und ausserdem noch mal wieder nen nettes Stueck Heimat.
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