Wednesday, October 11, 2006
Umgezogen...
Hab mir in den letzten Tagen mal ein bisschen Muehe gemacht und meinen Blog migriert: liegt jetzt komplett auf www.coschrei.de. Laeuft jetzt (voellig unabhaengig von Blogger) mit Wordpress. Die meisten Fehler auf der Seite sollten daher erstmal ausgemerzt sein und da Wordpress maechtiger als Blogger ist, werden auch von Zeit zu Zeit neue Plugins installiert.
Dh Blog gucken gibts jetzt nicht mehr auf Blogspot, sondern auf www.coschrei.de/blog!
Der Blogspot-Account wird noch nen moment bestehn bleiben, aber irgendwann werd ich den auch canceln... veraltete Sachen muessen ja nicht doppelt und dreifach im Netz sein ;-)
Dh Blog gucken gibts jetzt nicht mehr auf Blogspot, sondern auf www.coschrei.de/blog!
Der Blogspot-Account wird noch nen moment bestehn bleiben, aber irgendwann werd ich den auch canceln... veraltete Sachen muessen ja nicht doppelt und dreifach im Netz sein ;-)
Friday, October 06, 2006
Erlebt: Gondry's neuesten Streich: "The Science of Sleep"
War gestern im Kino, wollte mich eigentlich mit Lani, nem Kumpel aus meiner Sprachphilosophie-Vorlesung treffen, im, so weit ich es absehen kann, einzigen alternativeren Kino Honolulus. Heisst "Varsity" und spielt keine Blockbuster. Dafuer aber ordentliche Filme!
So auch der Film gestern: Michel Gondry's neuster Streich, diesmal komplett allein unterwegs, als Regisseur und Drehbuchautor. Titel des Films "Science of Sleep", in deutschen Kinos unterwegs als "Anleitung zum Traeumen" - seltsam-harmloser-nichts-sagender Titel, das gleiche Problem wie bei Gondry's bekanntesten Werk "Eternal Sunshine of the spotless Mind", der als "Vergiss mein nicht" nach Dtl kam.
Ohne die Geschichte erzaehlen zu wollen, kurz nen paar Zeilen zur Hauptfigur: die ist Stephane, der eigentlich in Mexiko lebt, aber von seiner Mutter wieder in sein Geburtsland, nach Frankreich "gelockt" wird. Stephane ist echt ne tolle Figur: er ist nen notorischer Schlafwandler und Verrueckt-und-viel-Traeumer, auch Tagtraeumer, der oft nicht zwischen Traum und Realitaet unterscheiden kann. Fast logisch erscheint daher, dass er mit seiner bluehenden Phantasie Kuenstler wird, mit normalen Mensch mit Job hat er ja eher Probleme, die Konzentration versagt, er ist verwirrt, hektisch, luegt viel, baut sich irgendwie seine eigene Welt inklusive seiner selbst. Im Film klasse eingebaut, scheint man durch die Augen Stephane's die Welt zu sehen: was Realitaet ist scheint ab einem bestimmten Punkt nur noch ueber Ad-hoch-Hypothesen greifbar.
Trotz (oder auch gerade wegen) all der Stolpersteine auf seinem Weg, scheint er ne spannende Person geworden zu sein, mit vielen Facetten, kein Stereotyp, sehr individuell, er muss sich in seiner verworrenen Welt ohne wirkliche Realitaet immer wieder suchen und finden.
Und das ist es auch was mir den Film so spannend macht. Er verlangt von einem, sich mal wieder zu suchen, den Versuch sich zu finden, an sich rumzubauen; und das nicht nur in Extremsituationen, sondern im Alltag, quasi immer. Also nicht stundenlang (wie es mir - und vielen anderen - so oft passiert) im Internet auf den immer gleichen Seiten rumzusurfen und sich den taeglich Brain-Fuck bei Nachricht und Witz im Netz zu holen, voellig ausser sich stehend einfach bloss zu reagieren, auf Umgebung.
Entsprechend gedankenversunken bin ich nach dem Film dann wieder in die Realitaet eingetaucht - ohne das sich viel um mich herum veraendert hatte. Schwierig das Bewusstsein fuer so was aufrecht zuerhalten, gegen die eigene Stumpfsinnigkeit zu revolutionieren, gerade wo es mir doch meistens scheint, dass meine Welt eigentlich keinen Raum dafuer hat, fuer andere, schnellere Sachen ausgelegt ist.
Gut, neben dem Brocken an "zutiefst-in-die-Persoenlichkeit-des-Zuschauers-einschneidenden" Elemeten ist der Film einfach nur gut gemacht, hat tolle Schauspieler, sehr "Kunst"-Massenkino, gespickt mit vielen Elemente, die auf die Gesichter von Studenten der Kognitionswissenschaft immer wieder kleine Smilies zaubern sollten.
Hier noch der Trailer:
Finde zwar, dass der Trailer den Film zu sehr auf die Liebesgeschichte reduziert; was der Trailer aber doch richtiger Weise zulaesst, ist das Gondry mal wieder nen paar nette Bilder auf die Leinwand gezaubert hat.
So auch der Film gestern: Michel Gondry's neuster Streich, diesmal komplett allein unterwegs, als Regisseur und Drehbuchautor. Titel des Films "Science of Sleep", in deutschen Kinos unterwegs als "Anleitung zum Traeumen" - seltsam-harmloser-nichts-sagender Titel, das gleiche Problem wie bei Gondry's bekanntesten Werk "Eternal Sunshine of the spotless Mind", der als "Vergiss mein nicht" nach Dtl kam.
Ohne die Geschichte erzaehlen zu wollen, kurz nen paar Zeilen zur Hauptfigur: die ist Stephane, der eigentlich in Mexiko lebt, aber von seiner Mutter wieder in sein Geburtsland, nach Frankreich "gelockt" wird. Stephane ist echt ne tolle Figur: er ist nen notorischer Schlafwandler und Verrueckt-und-viel-Traeumer, auch Tagtraeumer, der oft nicht zwischen Traum und Realitaet unterscheiden kann. Fast logisch erscheint daher, dass er mit seiner bluehenden Phantasie Kuenstler wird, mit normalen Mensch mit Job hat er ja eher Probleme, die Konzentration versagt, er ist verwirrt, hektisch, luegt viel, baut sich irgendwie seine eigene Welt inklusive seiner selbst. Im Film klasse eingebaut, scheint man durch die Augen Stephane's die Welt zu sehen: was Realitaet ist scheint ab einem bestimmten Punkt nur noch ueber Ad-hoch-Hypothesen greifbar.
Trotz (oder auch gerade wegen) all der Stolpersteine auf seinem Weg, scheint er ne spannende Person geworden zu sein, mit vielen Facetten, kein Stereotyp, sehr individuell, er muss sich in seiner verworrenen Welt ohne wirkliche Realitaet immer wieder suchen und finden.
Und das ist es auch was mir den Film so spannend macht. Er verlangt von einem, sich mal wieder zu suchen, den Versuch sich zu finden, an sich rumzubauen; und das nicht nur in Extremsituationen, sondern im Alltag, quasi immer. Also nicht stundenlang (wie es mir - und vielen anderen - so oft passiert) im Internet auf den immer gleichen Seiten rumzusurfen und sich den taeglich Brain-Fuck bei Nachricht und Witz im Netz zu holen, voellig ausser sich stehend einfach bloss zu reagieren, auf Umgebung.
Entsprechend gedankenversunken bin ich nach dem Film dann wieder in die Realitaet eingetaucht - ohne das sich viel um mich herum veraendert hatte. Schwierig das Bewusstsein fuer so was aufrecht zuerhalten, gegen die eigene Stumpfsinnigkeit zu revolutionieren, gerade wo es mir doch meistens scheint, dass meine Welt eigentlich keinen Raum dafuer hat, fuer andere, schnellere Sachen ausgelegt ist.
Gut, neben dem Brocken an "zutiefst-in-die-Persoenlichkeit-des-Zuschauers-einschneidenden" Elemeten ist der Film einfach nur gut gemacht, hat tolle Schauspieler, sehr "Kunst"-Massenkino, gespickt mit vielen Elemente, die auf die Gesichter von Studenten der Kognitionswissenschaft immer wieder kleine Smilies zaubern sollten.
Hier noch der Trailer:
Finde zwar, dass der Trailer den Film zu sehr auf die Liebesgeschichte reduziert; was der Trailer aber doch richtiger Weise zulaesst, ist das Gondry mal wieder nen paar nette Bilder auf die Leinwand gezaubert hat.
Future comes, soon...
Wird mal wieder Zeit, was zu schreiben - die ersten haben sich schon beschwert! Naja, jetzt hab ich eben den Salat, weiss wieder nicht, wo ich anfangen soll.
Vielleicht mit der Zukunft, das uebliche Erzaehlschema auf den Kopf gestellt? Sollte sich in meinem Fall sogar lohnen, die Zukunft hier verspricht naemlich viel Gutes. Es kommen nen paar echte Highlights auf mich zu. So zum Beispiel ein Trip nach Big Island, oder auch schlicht und einfach "Hawaii", zur groessten Insel im Staate Hawaii, so gross, dass alle restlichen Insel locker in ihr Platz haetten, die wahre Geburtsstaette Hawaiis ;-). Dort kommt naemlich die hawaiische Kultur eigentlich her, dort wurde der Sagen umwobene Kamehameha I. im Jahre 1758 geboren, der spater als erster Koenig eines vereinigten Koenigreiches Hawaii auf sich aufmerksam machen sollte und die Kultur seiner Sippe bis in die kleinsten Winkel der immer gruenen und wohl temperierten Inseln hineinexportieren sollte. Es gibt auf Big Island so einiges zu sehen. Fuenf Vulkane, wovon einer gelegentlich (Mauna Loa) und der andere (Kilauea) schon seit 25 Jahren bestaendig aktiv ist! Dort soll es 80% aller Vegetationszonen geben und einige der schoensten Wasserfaelle ueberhaupt. Kurzum: viele verheissungsvolle Erfahrungen, die erlebt werden muessen, auf die ich mich (und alle Freunde mit denen ich den Trip mache) schon sehr freue. Werd natuerlich viele schoene Bilder machen!
Ausserdem laueft die Vorbereitung auf das Experiment an, dass ich mit Torsten und Chris durchfuehren werden. So weit sieht alles vielversprechend aus: wir beziehen uns auf ein paar Studien von anderen Wissenschaftler in einem Gebiet, in dem es noch ordentlich zu forschen gibt, arbeiten mit einem aussagekraeftigen Paradigma und koennen berechtigterweise darauf hoffen, nen ordentlichen Beitrag in der entsprechenden "Scientific Community" zu leisten. Es soll sich um einen Beitrag zur Klaerung der Frage handeln, mit wie viel "Wissen" ueber Sprache der Mensch geboren wird, mit keinem und alles wird gelernt oder doch eher mit sehr vielem, wobei nur wenig gelernt werden muesste. Es steht zwar noch viel Arbeit aus, aber die Aussichten sind doch sehr motivierend!
Und dann hab ich noch die glanzvolle Aussicht bald wieder surfen zu koennen, auf nem neuen Surfboard. Hab meins naemlich gerade verkauft. Werd mir also in den kommenden Tagen endlich nen kleineres, leichter-lenkbares besorgen. Hab schon nen Shop ausfindig gemacht, wo ichs fuern guten Preis bekommen wuerde... und dann gehts endlich wieder los - hab ja wegen nem kleinen AirConditioning-Husten und ner Surfer-Rippenprellung nen paar Wochen aussetzen muessen. Ja, kaum waren die Wellen mal groesser, hab ich mich gleich mal verletzt! Das war vor ca 3 Wochen, als die Wellen in Waikiki gross waren, bis zu 3 Meter - ja, ja, hab auch schon meine ersten groesseren Wellen hier nehmen koennen.
Mh... ich glaube, ich schreib jetzt einfach mal nichts mehr zu den letzten Wochen, waere eh zu viel, moechte ich ja auch niemandem zumuten. Ich nutze lieber die Situation aus, um mir ganz glaubwuerdig der Zukunft zugewand vorzunehmen jetzt immer mal wieder nen Kommentar zu Sachen, die mir so wiederfahren, einzustreuen! Heute Abend zB: Geburtstag von einem unserer Neuseelaender, Connal (nein, nicht Cornell), wenn der spricht verstehen sogar Muttersprachler kein Wort. Der kriegt ne ordentlich grosse Flasche "Jim Bean" geschenkt - sollte passen, schliesslich sagt man ja ueber Neuseelaender, dass die noch trinkfester als Deutsche waeren!
In diesem Sinne:
"Cheers!"
Vielleicht mit der Zukunft, das uebliche Erzaehlschema auf den Kopf gestellt? Sollte sich in meinem Fall sogar lohnen, die Zukunft hier verspricht naemlich viel Gutes. Es kommen nen paar echte Highlights auf mich zu. So zum Beispiel ein Trip nach Big Island, oder auch schlicht und einfach "Hawaii", zur groessten Insel im Staate Hawaii, so gross, dass alle restlichen Insel locker in ihr Platz haetten, die wahre Geburtsstaette Hawaiis ;-). Dort kommt naemlich die hawaiische Kultur eigentlich her, dort wurde der Sagen umwobene Kamehameha I. im Jahre 1758 geboren, der spater als erster Koenig eines vereinigten Koenigreiches Hawaii auf sich aufmerksam machen sollte und die Kultur seiner Sippe bis in die kleinsten Winkel der immer gruenen und wohl temperierten Inseln hineinexportieren sollte. Es gibt auf Big Island so einiges zu sehen. Fuenf Vulkane, wovon einer gelegentlich (Mauna Loa) und der andere (Kilauea) schon seit 25 Jahren bestaendig aktiv ist! Dort soll es 80% aller Vegetationszonen geben und einige der schoensten Wasserfaelle ueberhaupt. Kurzum: viele verheissungsvolle Erfahrungen, die erlebt werden muessen, auf die ich mich (und alle Freunde mit denen ich den Trip mache) schon sehr freue. Werd natuerlich viele schoene Bilder machen!
Ausserdem laueft die Vorbereitung auf das Experiment an, dass ich mit Torsten und Chris durchfuehren werden. So weit sieht alles vielversprechend aus: wir beziehen uns auf ein paar Studien von anderen Wissenschaftler in einem Gebiet, in dem es noch ordentlich zu forschen gibt, arbeiten mit einem aussagekraeftigen Paradigma und koennen berechtigterweise darauf hoffen, nen ordentlichen Beitrag in der entsprechenden "Scientific Community" zu leisten. Es soll sich um einen Beitrag zur Klaerung der Frage handeln, mit wie viel "Wissen" ueber Sprache der Mensch geboren wird, mit keinem und alles wird gelernt oder doch eher mit sehr vielem, wobei nur wenig gelernt werden muesste. Es steht zwar noch viel Arbeit aus, aber die Aussichten sind doch sehr motivierend!
Und dann hab ich noch die glanzvolle Aussicht bald wieder surfen zu koennen, auf nem neuen Surfboard. Hab meins naemlich gerade verkauft. Werd mir also in den kommenden Tagen endlich nen kleineres, leichter-lenkbares besorgen. Hab schon nen Shop ausfindig gemacht, wo ichs fuern guten Preis bekommen wuerde... und dann gehts endlich wieder los - hab ja wegen nem kleinen AirConditioning-Husten und ner Surfer-Rippenprellung nen paar Wochen aussetzen muessen. Ja, kaum waren die Wellen mal groesser, hab ich mich gleich mal verletzt! Das war vor ca 3 Wochen, als die Wellen in Waikiki gross waren, bis zu 3 Meter - ja, ja, hab auch schon meine ersten groesseren Wellen hier nehmen koennen.
Mh... ich glaube, ich schreib jetzt einfach mal nichts mehr zu den letzten Wochen, waere eh zu viel, moechte ich ja auch niemandem zumuten. Ich nutze lieber die Situation aus, um mir ganz glaubwuerdig der Zukunft zugewand vorzunehmen jetzt immer mal wieder nen Kommentar zu Sachen, die mir so wiederfahren, einzustreuen! Heute Abend zB: Geburtstag von einem unserer Neuseelaender, Connal (nein, nicht Cornell), wenn der spricht verstehen sogar Muttersprachler kein Wort. Der kriegt ne ordentlich grosse Flasche "Jim Bean" geschenkt - sollte passen, schliesslich sagt man ja ueber Neuseelaender, dass die noch trinkfester als Deutsche waeren!
In diesem Sinne:
"Cheers!"
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